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  • Edeline

Ein Monat Görlitz - Reihe Mensen gehen


Als Studentin dachte ich mir, kannst Du ja auch einmal die Mensa in Görlitz ausprobieren und vergleichen, da ich schon zwei Mensen in Sachsen (Zwicke und Leibzsch) besucht habe.

 

Wenn man als Student von seinem Wohnheim aus (z.B. das Wohnheim Vogtshof) zur Mensa möchte, kann man dies bequem zu Fuß. Vom Vogtshof sind es ca. 17 min. bis zur Uni. Man geht einfach die Uferstraße entlang, das ist direkt an der Neiße (man kann sozusagen seinen Landesnachbarn winken ;) - [vom Neißeweg werde ich Euch noch einmal genauer berichten]. Bis man zur Stadthalle kommt (die zur Zeit saniert wird), da muss man dann den Tunnel entlang; entlang des 15. Meridians. Dann die Straße überqueren und dann ist es nicht mehr weit bis zur Mensa. Also Ihr merkt schon auf dem Weg kann man eine Menge von Görlitz entdecken. Besonders interessant fand ich den Meridian. Wusstet Ihr, dass in keiner anderen europäischen Stadt die Uhren am genausten gehen wie in Görlitz? Ja, wer also ganz genau sein will, muss nach Görlitz kommen, jedenfalls was es der Uhrzeit anbetrifft, denn Görlitz liegt auf den 15. Längengrad (als einzigste Stadt Deutschlands). 1961 wurde der Meridianstein errichtet direkt hinter der Stadthalle (nicht weit von der Uni und dem Stadtpark).

15. Meridian

Das Universitätshauptgebäude ist prunkvoll, aber alt, jedoch im Hof sind weitere neue Gebäude errichtet wurden. In einem dieser neuen Gebäude ist die Mensa drin. Dabei muss man auf dem Gelände nicht lange suchen; sie steht fast vor einem.

Das Hochschulgebäude

DIe Mensa ist gepflegt; das Personal war freundlich, jedoch etwas langsam. Ich finde das Angebot ausreichend. In der Cafeterria kann man außer Getränke auch Desserts, Kuchen, Obst und belegte Brote kaufen; außerdem gibt es jeden Tag eine Tagessuppe und ein kleines Salatbuffet ist auch vorhanden. Beim Mittagsangebot kann man zw. zwei Gerichten wählen, davon ist eins immer ein vegetarisches Mittagessen. Der Preis ist für die üppige Portion angemessen. Ich hatte mir Kartoffelpüree mit Rührei an Frühlingszwiebeln dazu ein Möhren - Apfel - Salat ausgewählt. Des Weiteren habe ich als Dessert ein Birnenkompott mit Mascarpone gegessen. Die Portion war ausreichend - also ich bin satt geworden. Da ich lange auf die Mitarbeiterin, die abkassiert, warten musste, war mein Rührei leider kalt. Doch das Püree war immer noch warm (fast heiß). Das Highlight war der Salat - es waren richtig schöne Apfelstücke dabei - der Salat war sehr erfrischend! Im Birnenkomptt waren mit dabei Weintrauben; die Mascarpone war nicht zu süß und nicht zu mächtig. Kleine Beeren waren in der Mascarpone versteckt. Das Essen wurde appetitlich angerichtet. Zum Vergleich mit den Mensen in Zwicke und Leibzsch; muss ich sagen, dass sie mir gut gefallen hat. Ein bisschen hat mich nicht nur das Mensaessen, sondern auch das Unigelände an die Zwickauer Hochschule erinnert. Von dem Mensaessen in Leipzig bin ich leider kein Fan, da erstens es oft zu extravagante Kost gibt, z.B. Süßkartoffelnpommes - wozu braucht man das??? Mir reichen normale Pommes aus.... Zweitens gibt es gehäufter als in Zwickau und Görlitz immer dass selbe Mittagsangebot, das zur Auswahl steht. Drittens finde ich für den hohen Preis das Essen zu fad und naja ist jetzt nicht so der "Börner". In Zwickau und in Görlitz finde ich das Essen würziger und geschmackvoller - so ist meine persönliche Meinung; es sollte Euch aber trotzdem nicht hindern das Mensaessen (auch in Leipzig) auszuprobieren - Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Außerdem, um auch was positives los zu werden; finde ich das Cafeteriaangebot in Leipzig ganz gut und vielseitig. Zwickau und Görlitz ähneln sich vom Cafeterriaangebot und auch was das Mittagsessen angeht, finde ich es in beiden Mensen gut genießbar - ist zwar jetzt keine Sternenküche, aber sowas verlange ich auch nicht!

Umklammert wird das Hochschulgebäude von einer Grundschule (die Schüler gehen auch in der Hochschulmensa essen) und von dem Park des Friedens. Im Park des Friedens gibt es ein Denkmal von Jakob Böhme. Der deutsche Mystiker und Philosoph ist 1575 in Alt - Seidenberg bei Görlitz geboren und in Görlitz 1624 gestorben. Der Park ist ein historischer Park, der so wie er ist, erhalten bleiben soll; das heißt, dass alle grünen Wiesen nicht zugängig sind. Der Park ist nur zum Spazieren und verweilen auf der Parkbank gedacht.

Park des Friedens
 

Bevor ich mich auf den Heimweg gemacht habe, bin ich noch eine Runde im Stadtpark bummeln gegangen, der auch nicht weit ab vom Park des Friedens und der Uni steht. Den Stadtpark Görlitz fand ich jetzt nicht so einladend und erholend, da erstens man den Straßenverkehr die ganze Zeit gehört hat.

Zweitens es viele Treppen im Stadtpark gibt: warum auch immer??! ......Und er etwas verkommen aussieht, entweder soll das so sein, aber ich vermute eher nicht?!

Stadtpark Görlitz

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